Work & Life

5 Tipps für die Verbesserung deiner Work-Life-Balance

Bild Worklifebalance

Work-Life-Balance ist mehr als nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wenn man ein Leben mit Selbstbestimmung und Entscheidungsmöglichkeiten führt, stellt sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf von selbst ein. Oft verbieten wir uns selbst die Wahl eigener Entscheidungen, obwohl wir diese haben. Das musst du dir bewusst machen!

Was versteht man unter Work-Life-Balance? Das kannst du in einem früheren Artikel von mir hier nachlesen.

Ich habe leider die Erfahrung gemacht, wie es sich anfühlt, wenn das Leben aus den geordneten Bahnen gerät und der Körper diesem nicht mehr standhält. Hierzu erzähle ich euch ein anderes Mal mehr. Es war für mich eine sehr negative und prägende Erfahrung, die mich wachgerüttelt hat. Letztendlich bin ich froh um die positive Erkenntnis des Ganzen. Es gibt im Leben nichts Wichtigeres als Familie sowie ein ausgewogenes, gesundes und zufriedenes Leben. Den zweiten Aspekt musste ich erst lernen.

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht aufführen, welche Folgen eine schlechte Work-Life-Balance für unsere Gesundheit und unser Leben hat. Das wissen wir alle zu gut und ich möchte diesem Beitrag überwiegend positiven Gedanken widmen. Denn wenn wir positiv denken, haben wir schon viel an Lebensqualität und Balance gewonnen. Durch dein Interesse am Thema hast du bereits den ersten Schritt getan und lenkst deine Aufmerksamkeit und dein Bewusstsein darauf. Du hast erkannt, dass es sicherlich Optimierungsbedarf gibt.

Aus meiner Erfahrung heraus möchte ich euch ein paar kleine und hilfreiche Tipps für einen gesunden und ausgewogenen Alltag geben.

1. Ausgewogene und gesunde Ernährung

Es ist wichtig, auf seinen Körper zu achten und zu hören. Eine oft gehörte Floskel und dann weiß man auch nicht, was man konkret machen soll. Ich frage mich nach jedem Essen, ob ich mich jetzt gut oder schlecht fühle und das hilft mir, mich gesund zu ernähren, aber genauso auch mal Ungesundes zu genießen. Ich halte absolut nichts von Diäten oder strengen Ernährungsregeln. Ich achte z.B. einfach darauf, dass ich:

  • täglich Obst oder Gemüse esse
  • überwiegend Vollkornprodukte (aber auch mal ein helles Baguette, Mischbrot oder Burger, weil es eben schmeckt!)
  • wenig Fett (fällt mir relativ leicht, weil ich es nicht so gut vertrage).

Aufgrund von Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten bin ich bei den Lebensmitteln etwas eingeschränkt. Ich darf z.B. keine Nüsse essen L. Ich esse aber mehrmals die Woche Schokolade oder ein Eis und auch mal Pommes, Burger, Pizza. Mein Frühstück ist eigentlich immer sehr gesund, außer ich habe plötzlich Lust auf gezuckertes Müsli und Cornflakes J An mindestens einem Tag in der Woche esse ich ein ungesundes Abendessen. Für mein Wohlbefinden helfen mir Tee und stilles Wasser. Aber das musst du selbst austesten, was dir gut tut.

2. Zeitmanagement

Zu diesem umfangreichen Thema wird es einen separaten Beitrag in den kommenden Wochen geben.

Ich bin ein Fan von handschriftlichen to-do-Listen (hier notiere ich meistens, was ich am aktuellen tun muss) und Aufgaben in Outlook. Du kannst auch eine App nutzen. Das Wichtigste mal in Kürze:

  • alle Termine –auch private Termine, Pause und Feierabend- im Kalender eintragen
  • Essenspausen machen
  • Aufgabenlisten sortiert nach: „heute“, „morgen“, „diese Woche“ und „bei Gelegenheit“ o.ä. anlegen

Vielleicht kannst du deine Arbeitszeit so gestalten, dass du mehr Freizeit hast bzw. diese besser organisieren kannst, z.B. durch Gleitzeit, Zeiterfassung, etc.

3. Eingeschränkte Verfügbarkeit

Du solltest für den Job nicht rund um die Uhr verfügbar sein. Eine regelmäßige Arbeitszeit von 8-10 Stunden sollte nicht überschritten werden. Natürlich gibt es mal Ausnahmen, aber überwiegend sollte es einen relativ festen Rahmen geben. Auch wenn du Gleitzeit oder Vertrauensarbeitszeit hast, solltest du dir bestimmte Arbeitszeiten festlegen. Nach Feierabend solltest du dein Smartphone ausschalten. Nur wenn du dir Auszeiten schaffst, kannst du dich erholen. Das sollte auch im Sinne deines Arbeitgebers sein!

4. Aufgaben delegieren und Verantwortung loslassen

Prüfe deine Aufgaben, deine Tätigkeit und die Prozesse kritisch. Macht alles Sinn, wie du es machst? Kannst du es möglicherweise effizienter erledigen oder gar abgeben, weil es gar nicht in deinen Tätigkeitsbereich fällt? Durch die Delegation von Aufgaben gibst du ein Stück weit Verantwortung ab, die deinen Kopf „freier“ macht.

5. Stressabbau und Energie tanken

Das musst du für dich selbst herausfinden, wie du Stress abbauen, dich entspannen und Kraft tanken kannst. Mir tut leichter Sport (Krafttraining, Fahrrad fahren, Rückengymnastik) und spazieren gut, lesen und Wellness. Vielleicht hilft dir das auch?

Das waren meine wertvollen Tipps, die du einfach und schnell in deinen Alltag einbauen kannst. Was verhilft dir zu einem ausgeglichenen und gesunden Leben?

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